Berner Oberländischer Musiktag 17.06.2018

Am 16. und 17. Juni 2018 fanden die 31. Oberländischen Musiktage in Steffisburg statt. Die MGA spielte am Sonntag und der Tag startete für uns Musikanten bereits um halb neun mit einem Empfangsapéro bei optimalem Musiktagwetter: kein Regen und nicht zu heiss, so dass man nicht einmal in der Uniform einen Hitzschlag erleiden musste.
Zufrieden und gestärkt vom Apéro machten wir uns daraufhin auf den Weg zum Einspiellokal.

Um 10:30 waren wir dann als erster von vier Vereinen in der Kategorie Harmonie 2. Stärkeklasse an der Reihe. Wir begannen unseren Konzertvortrag in einem gefüllten Saal mit dem Selbstwahlstück Dance with the Devil von Fritz Neuböck. Die mystischen Melodien am Anfang, der rasante Mittelteil und der pompöse Schluss, es war für jeden etwas dabei und wir ernteten einen grossen Applaus.
Ganz zufrieden mit unserer Leistung des ersten Vortrags ging es gleich mit dem Aufgabenstück weiter. Col di Lana erzählt die Geschichte vom gleichnamigen Berg im Norden Italiens und von den Kämpfen, die während des Ersten Weltkrieges dort ausgetragen wurden. Komponiert hat das Stück Lukas Gasser.
Für unseren Konzertvortrag erhielten wir insgesamt 177 Punkte, was für uns den vierten Rang bedeutete. Aber ich denke, wir können trotzdem stolz sein auf unsere Leistung!

Nach dem Konzertvortrag ging es sofort weiter auf die Marschmusik, wo die MG Allmendingen kurz vor zwölf Uhr den Marsch Le Commandant von Willy Haag vortrug. Gross und Klein schauten fasziniert zu, wie die Formation bei strahlendem Sonnenschein an ihnen vorbeischritt.
Die Jury war so begeistert von der Darbietung der MGA, dass sie uns mit 90 Punkten und dem ersten Platz in der Parademusik Harmonie 2. Klasse auszeichnete. Das wurde natürlich ausgiebig gefeiert!

Auch unsere Tambouren glänzten am Sonntag mit ihrer musikalischen Leistung. Sie spielten um 15:15 in einem Raum unter dem Dach, wo es bereits ziemlich warm war. Trotzdem lieferten sie eine hervorragende Darbietung ab. Sie spielten als erstes Papaya und daraufhin zwei Ordonnanz-Märsche von Philippe Müller. Sie erreichten 71.2 Punkte und platzierten sich somit auf dem zweiten Rang. Herzliche Gratulation!

Um 17:00 war dann der Gesamtchor angesagt. Die zahlreichen Musikantinnen und Musikanten standen bereits spielbereit an ihren Plätzen, als Petrus den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung machte und Regen nach Steffisburg schickte. Innerhalb von zehn Minuten verschob sich die ganze Versammlung ins trockene Festzelt, wo als erstes die langjährigen Mitglieder der einzelnen Vereine geehrt wurden. Aus den Reihen der MGA war es dieses Jahr Ruedi Scheidegger, der für 60 Jahre aktives Musizieren zum CISM-Veteran ausgezeichnet wurde.
Im Anschluss fand die Rangverkündigung statt, wo auch die MGA kräftig mitjubeln konnte. Und damit neigte sich ein schöner und ereignisreicher Musiktag bereits dem Ende zu.

Selina Bühler


Erfolg am Schweizerischen Solisten- und Ensembles-Wettbewerb in Langenthal

Rund 150 junge Amateurmusikerinnen und -musiker aus der ganzen Schweiz nahmen am 17. September 2016 am Schweizerischen Solisten- und Ensembles-Wettbewerb in Langenthal teil. Darunter waren auch zwei junge Frauen der MGA, und zwar die Oboistin Selina Bühler und die Flötistin Dominique Bircher.

Die Vorträge wurden – aufgeteilt nach Instrumentenkategorien – von einer zweiköpfigen Jury bewertet. Nur schade, dass diese grossen Leistungen nicht mit mehr Publikum belohnt wurden. In der Kategorie Klarinette/Oboe hat Selina Bühler das Vortragsstück „Konzert Nr. 1 in D-Moll, Allegro“ von Ludwig August Lebrun gespielt. Dominique Bircher spielte in der Kategorie Querflöte das Stück „Variation über ein Thema von Rossini“ von Frédéric Chopin. Selina wie auch Dominique strahlten bei ihren Vorträgen viel Ruhe aus und musizierten sehr ausdrucksvoll und technisch versiert.

Das Niveau war ausserordentlich hoch, so dass es beiden nicht für den Einzug in den Final reichte. Jedoch belegten beide in ihrer Kategorie einen hervorragenden Platz – Selina Bühler erzielte 92 Punkte und belegte damit den ausgezeichneten 4. Platz. Dominique Bircher erlangte 91.5 Punkte, was auf der Rangliste den hervorragenden 2. Rang bedeutete. Herzliche Gratulation den beiden! Wir sind stolz, in den eigenen Reihen so erfolgreichen Nachwuchs zu haben und wir wünschen Selina und Dominique weiterhin viel Spass am Musizieren.

Sonja Bachmann


Das Abenteuer Eidgenössisches Musikfest Montreux 2016

Die Musikgesellschaft Allmendingen/Thun hat beschlossen, im Jahr 2016 am Eidgenössischen Musikfest 2016 in Montreux teilzunehmen. In drei Berichten erhalten Sie einen Einblick auf unsere intensiven Vorbereitungen und die Teilnahme an diesem Spektakel. Den Bericht zum Probewochenende vom 23./24. April durften Sie bereits in unserem letzten Musigheftli lesen.

Das Vorbereitungskonzert

Nach dem Probewochenende wurde weiter fleissig an den Stücken gefeilt. Am 20. Mai fand dann am Vorbereitungskonzert in der Kirche Schwarzenegg der erste Livevortrag der Werke statt. Zusammen mit der Musikgesellschaft Oberlangenegg und der Musikgesellschaft Blumenstein wurde dieses Vorbereitungskonzert durchgeführt. Aus dem Kreis 3 waren wir die einzigen drei Musikgesellschaften, welche am Eidgenössischen Musikfest teilnahmen.

Die Musikgesellschaft Oberlangenegg eröffnete das Konzert mit ihrem Selbstwahlstück „Sinfonia Italiana“ von Willy Hautvast. Gefolgt wurde diese Komposition vom Aufgabestück „Geisterstunde“ von Urs Heri. Diese Wettstücke wurden am Eidgenössischen Musikfest in der 4. Stärkeklasse vorgetragen. Als letztes spielte die MG Oberlangenegg den Marsch „Arosa“ von Oscar Tschuor.

Die Musikgesellschaft Blumenstein, welche in der 3. Stärkeklasse antrat, spielte als erstes das Aufgabestück „Friendly Takeover“ von Oliver Waespi. Ihr Selbstwahlstück war die „Kleine ungarische Rhapsodie“ von Alfred Bösendorfer. Mit dem Marsch „Viva Arogno“ von Walter Joseph endete auch der Konzertvortrag der MG Blumenstein.

Wir starteten mit dem Aufgabestück „La Corrida de Toros“ von Mario Bürki in unseren Konzertteil. Mit diesem Stück beschreibt Mario Bürki den Ablauf eines spanischen Stierkampfes. „The Count of Monte Cristo“ von Otto M. Schwarz, welches wir als Selbstwahlstück gewählt hatten, gaben wir als nächstes zum Besten. Diese Klänge beschreiben einen spektakulären Gefängnisausbruch, eine Schatzsuche, Rache und den Verlust einer geliebten Person. Beide Wettstücke gehören zur Kategorie der 1. Stärkeklasse. Den definitiven Abschluss dieses Konzerts bildete der Marsch „In Harmonie vereint“ von Siegfried Rundel.

Nach dem Konzert trafen sich alle drei Musikgesellschaften im Restaurant Bären und liessen gemeinsam gemütlich den Abend ausklingen.

Kreismusiktag Thierachern

Am 4. Juni hatten wir am Kreismusiktag Kreis 3 in Thierachern eine weitere Gelegenheit, unsere Wettstücke vor Publikum und erstmals auch vor einer Jury vorzutragen. Dieser Kreismusiktag war ein sehr besonderes Ereignis für die Musikgesellschaft Thierachern, da sie zusätzlich zur Durchführung des Kreismusiktags ihr 125-jähriges Bestehen feierte.

Um 11.00 Uhr wurden alle teilnehmenden Musikvereine auf dem Pausenhof der Schulanlage Kandermatte empfangen. Unser Konzertvortrag erfolgte gleich anschliessend um 12.00 Uhr. Dieser wurde durch einen Juror bewertet, der uns gleich danach in einem separaten Besprechungszimmer sein Feedback mitteilte. Der Vortrag unserer Tambouren fand um 13.30 Uhr im Festzelt statt. Leider wollte das Wetter an diesem Tag nicht mitspielen und so fand die Parademusik, die eigentlich um 16.00 geplant war, nicht statt. Der Gesamtchor, welcher normalerweise unter freiem Himmel durchgeführt wird, wurde dann kurzerhand ins Festzelt verlagert und so ertönten aus jedem Winkel Klänge von „Gruss an Thierachern“, „Ein Fest der Musik“ und dem „Berner Marsch“.
Im Festzelt wurde dann um 18.00 Uhr ein köstliches Abendessen serviert, welches von allen Musizierenden und Gästen sehr geschätzt wurde. Mit dem anschliessenden Festakt wurde das 125-jährige Bestehen der Musikgesellschaft Thierachern gebührend gefeiert. Die Blasmusik „Lederhos’n Blech“ aus der Steiermark sorgte ab 20.00 Uhr für eine tolle Abendunterhaltung. Das Wetter wurde zum Glück gegen Abend besser und so stand einer langen Partynacht nichts mehr im Wege.

Das Eidgenössische Musikfest Montreux 2016

Endlich war es dann so weit! Am Samstag, dem 11. Juni um 05.30 Uhr trafen wir uns beim Schulhaus Allmendingen und stiegen in den Car, der uns um 05.45 Uhr Richtung Montreux chauffierte. An der Raststätte La Gruyère machten wir einen kurzen Zwischenhalt, um uns für den bevorstehenden langen und anstrengenden Tag zu stärken. Wie geplant kamen wir dann um 08.00 Uhr mit 62 MusikantInnen und 2 Begleitern in Montreux an. Kurz nach der Anmeldung fuhr uns ein Shuttlebus zu unserem Einspiellokal im Hôtel Helvétie. Nach den letzten Vorbereitungen machten wir uns auf den Weg zum Wettspiellokal im Casino von Montreux.

Der Vortrag fand im Salon Claude Nobs um 10.20 Uhr statt. Mit vollster Konzentration und grösstem Engagement trugen wir also unsere beiden Wettstücke, das Aufgabestück „La Corrida de Toros“ von Mario Bürki und das Selbstwahlstück „The Count of Monte Cristo“ von Otto M. Schwarz, vor der Jury und dem zahlreich erschienen Publikum vor. Stolz und voller Zuversicht auf ein gutes Resultat verliessen wir anschliessend die Bühne und begaben uns zu unserer wohlverdienten Mittagsmahlzeit. Gut gestärkt bereiteten wir uns am Nachmittag auf die Parademusik vor. Wir konnten zum Glück trotz des immer wieder regnerischen Wetters wie geplant um 15.36 Uhr losmarschieren.

Die Vorträge waren für uns somit beendet und in der restlichen Zeit bis zur Rückfahrt lauschten einige noch weitere Wettbewerbsvorträge, während andere noch ein wenig die schöne Stadt Montreux erkundeten. Da die Rangverkündigung erst um 20.00 Uhr stattgefunden hätte, hatten wir uns dazu entschieden, uns bereits um 18.00 Uhr auf die Heimreise zu begeben. Im Restaurant Tempel in Allmendingen erwartete uns nach der langen Fahrt ein leckeres Abendessen. Leider erhielten wir die ernüchternde Nachricht, dass es mit 73.33 Punkten für unser Aufgabestück und mit 75.67 Punkten für unser Selbstwahlstück nur für den vorletzten Platz in der 1. Stärkeklasse der Harmoniemusik gereicht hatte. In der Parademusik erreichten wir mit 81.33 Punkten leider ebenfalls nur einen der hinteren Ränge.

Die gute Stimmung im Verein wurde jedoch an diesem Abend durch dieses Resultat nur wenig getrübt und so liessen wir einen erlebnisreichen und wunderschönen Tag noch gemütlich ausklingen.


„wunderbAare“ Musik – 23. Bernisches Kantonalmusikfest 2014 in Aarwangen

Am Sonntagmorgen, 22. Juni 2014, strömten die MGAlerinnen und MGAler gegen 7.30 Uhr bei schönstem Ausflugswetter zum Schulhaus Allmendingen, um nach kurzem Einspielen im Probelokal die Carfahrt Richtung Aarwangen anzutreten. Die Stimmung war sehr gut, vielleicht auch ein wenig nervös, aber auch voller Vorfreude und Spannung, das lange Einstudierte an diesem Tag vor Jury und Publikum vorzutragen. Die Einen gönnten sich während der Fahrt noch etwas Schlaf, während die Anderen bereits angeregt diskutierten.

Nach Ankunft in Aarwangen wurden die Instrumente im zugewiesenen Depot abgelegt und danach konnten sich die MusikantInnen am individuellen Empfang auf dem Festgelände unter schattigen Bäumen mit Kaffee und Züpfe stärken.

Parademusik
Aber die Gemütlichkeit war von kurzer Dauer, bereits um 10.30 Uhr stand die Bereitstellung zur Marschmusik auf dem Programm. Also begab sich die MGA in Uniform komplett und mit Instrumenten zur Paradestrecke. Zum Glück zogen ein paar kleine Wolken am blauen Himmel vorbei, denn es war bereits recht heiss, als wir uns einreihten und zur Marschmusik aufstellten. Die Reihen wurden unter Anweisung unseres Dirigenten Enrico Calzaferri ganz genau ausgerichtet. Fast gleichzeitig erfuhren wir von der Jury, welchen der beiden angemeldeten Märsche wir zu spielen hatten. Nach dem Startkommando marschierten wir mit dem Marsch „Viva Arogno“ über die Paradestrecke, immer begleitet und begutachtet von einem Mann aus dem Juryteam. Bereits kurz nach dem Auftritt wurden über Lautsprecher die Punktzahlen bekannt gegeben. Mit der erreichten Punktzahl von 102,5 konnte man zwar den späteren Rang noch nicht wissen, aber wir durften sicher mit dem Resultat zufrieden sein.

Konzertmusik
Viel Zeit zum Nachdenken und Ausruhen blieb sowieso nicht. Während der individuellen Mittagsverpflegung erfuhren die Präsidentin Samantha Schober und die Musikkommissions-Präsidentin Ruth Widmer an der Auslosung im Festzelt die Konzertreihenfolge in unserem Startblock. Da wir als Erste zu spielen hatten, war also bereits Zeit für das Einspielen in der Turnhalle und anschliessend stand um 13.00 Uhr das Wettspiel in der Mehrzweckhalle auf dem Programm. Die Halle war gut besetzt, die Jury hinter dem Sichtschutz bereit und die Anspannung und Nervosität stieg nun doch mächtig an. Nach einer kurzen Tonprobe trugen wir zuerst das Aufgabestück der 1. Klasse Harmonie, „Alpine Holiday“ von James Barnes und nach einer kurzen Pause unser Selbstwahlstück „The Hounds of Spring“ von Alfred Reed vor. Nach dem Applaus aus dem Publikum und dem zufriedenen Gesichtsausdruck und Zunicken unseres Dirigenten konnten wir erleichtert und gelöst die Bühne verlassen.

Tambourenwettspiel
Bereits kurz nach dem Wegräumen der Instrumente begleitete eine grosse Schar MGAlerinnen und MGAler unsere Tambouren zum Gasthof „zum Wilden Mann“, wo diese zum Tambourenwettspiel antraten. Auch hier spürte man förmlich die Spannung in der Luft, als unser Trio in der Kategorie 3er Gruppenspiel ihr Stück „Tschiggodoro“ von Daniel Kern vor den Experten vortrug. Die Jury hatte ihre Notizen gemacht, der Applaus war geerntet – und ab jetzt war für alle nur noch Geniessen angesagt, sei es beim verdienten kühlen Bier, einem leckeren Softice im Schatten, einer gemütlichen Jassrunde oder einem lockeren Schwatz mit altbekannten Gesichtern aus anderen Musikvereinen. Viele genossen auch noch weitere Konzertvorträge, wobei auch wiederholt unser Aufgabestück zu hören war. Das Einschätzen, ob nun unsere Version oder jene von den Konkurrenten besser war, war allerdings sehr schwer und nach Diskussion untereinander auch Geschmacksache. So blieb die Spannung auf die Rangverkündigung gross.

Veteranenehrung/Rangverkündigung
Um 18.00 Uhr konnten die Vereine während dem Nachtessen im Festzelt die Veteranenehrung geniessen. Unsere Fahnenträgerin Jasmin Bleuer und die Fahnenträger der übrigen Vereine schritten feierlich durch das ganze Zelt nach vorne zur Bühne, gefolgt von den zu ehrenden Veteranen. Mit Marc Scheuermann hatte auch die MGA jemanden zu feiern. Marc durfte für 30 Jahre aktives Musizieren die Auszeichnung zum Kantonalen Veteranen entgegennehmen. Unter grossem Applaus holten diverse Vereine ihre Geehrten von der Bühne ab. Spontan waren auch einige MGAlerinnen und MGAler mit einem kurzerhand von einem Sitzbank abmontierten Holzbrett zur Stelle, und Marc wurde darauf zu unseren Tischen zurück getragen und von allen Seiten beglückwünscht. Wir gratulieren Marc an dieser Stelle nochmals herzlich zur Ernennung zum Kantonalen Veteranen! Dann war es so weit, die mit Spannung erwartete Rangverkündigung stand auf dem Programm. Leider war der Lärmpegel im Festzelt so hoch, dass der Speaker oft mit seinen abgelesenen Rängen und Punktzahlen nicht oder kaum zu hören war. Die MGA erreichte in der 1. Klasse Harmonie bei der Parademusik mit 102,5 Punkten den 4. Rang und bei der Konzertmusik mit total 163,00 Punkten (Aufgabestück 76,00 und Selbstwahlstück 87,00 Punkte) den 6. Rang. Bei der doch starken Konkurrenz in dieser Kategorie, teils auch noch Gastvereine, durften wir mit diesen Punktzahlen und Rängen zufrieden sein. Die Tambouren erzielten eine Punktzahl von 62,3 und belegten damit den 1. Rang. Da sie in ihrer Kategorie (3er Gruppenspiel) die Einzigen waren, fehlte natürlich die Vergleichsmöglichkeit.

Ausklang/Rückreise
Zum Feiern gönnten wir uns vor der Rückfahrt draussen vor der Bar noch einen Drink oder ein Bier und liessen den bewegten, schönen Tag nochmals aufleben. Auf der Rückreise fuhren wir direkt in Richtung Regenfront, was aber der Stimmung im Car nichts anhaben konnte. Mit vielen eindrucksvollen Momenten trat in Allmendingen jede Musikantin und jeder Musikant ihre/seine individuelle Heimreise an.

Sonja Bachmann


FLICORNO D’ORO

Die MGA reist im 2012 nach Italien. Im Zentrum der Mitgliederversammlung vom 28. Oktober 2011 stand die Diskussion und Beschlussfassung über eine Teilnahme am Flicorno d’Oro, einem internationalen Blasmusikwettbewerb, der jährlich in Riva del Garda (Italien) durchgeführt wird.

Im 2012 findet er vom 12. bis 15. April statt. Vorstand und Musikkommission waren sich bewusst, dass eine Teilnahme Auswirkungen auf das Jahresprogramm haben wird und arbeiteten deshalb einen alternativen Vorschlag aus, der an der Mitgliederversammlung präsentiert und diskutiert wurde. Nach angeregter Diskussion wurde beschlossen, am Wettbewerb teilzunehmen.
Nach diesen Grundsatzentscheiden wird nun die Detailplanung in Angriff genommen. Da der Wettbewerb im nächsten Jahr im Mittelpunkt stehen wird, wird das übliche Unterhaltungskonzert nicht im März stattfinden.

Associazione Flicorno d’Oro
Der Verein “Flicorno d’Oro” wurde von einigen Liebhabern der Blasmusik mit dem Ziel gegründet, einen internationalen Wettbewerb für Blasorchester einzurichten. Der Wettbewerb erhielt den Namen der Organisation.

Kategorien
Der Wettbewerb ist für folgende sechs Kategorien ausgeschrieben:
– Höchststufe
– Oberstufe
– Erste Kategorie
– Zweite Kategorie
– Dritte Kategorie
– Jugendblasorchester
Die MG Allmendingen/Thun wird ein Aufgaben- sowie ein Selbstwahlstück in der ersten Kategorie bestreiten.

Die Jury
Die Jury besteht aus international anerkannten Persönlichkeiten aus dem Musik- und Blasorchesterbereich. Sie richtet sich nach diversen Bewertungskriterien. Der Dirigent wird von der Jury gesondert bewertet.

Vorfreude
Die MG Allmendingen/Thun freut sich bereits jetzt auf eine intensive Vorbereitungszeit und einen unvergesslichen Wettbewerb!