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Bericht vom Konzert zum Advent vom 7. Dezember 2014

Heute Abend durften wir das Konzert zum Advent besuchen. Das Thema in diesem Jahr war „Eine musikalische Reise durch die vier Jahreszeiten“. Die Mehrzweckhalle war gut besucht und alle warteten darauf, mit dem ersten Stück „Wachet auf!“ geweckt zu werden. Also wir möchten nicht so geweckt werden. Das Schlagzeug war sehr laut und so würde man gleich im Bett stehen.

Mit dem Walzer „Frühlingsstimmen“ ging‘s eine Jahreszeit weiter. Die Querflöten haben dabei „Vögeli“ gespielt und gezwitschert, wie es die Vögel eben im Frühling so tun. Die Stücke vom Sommer erinnerten uns daran, wie es dieses Jahr war, so regnerisch wie im „Singin‘ in the rain“. Aber es gab auch andere Tage, wo man draussen spazieren konnte. Florian Burger improvisierte auf dem sonnigen Spaziergang, was vom Publikum mit Sonderapplaus belohnt wurde.

Der Trompeter Thomas Walther wurde von Thomas Bieri, Vertreter des BKMV, für 30 Jahre Musizieren geehrt und zum Kantonalen Veteranen ernannt. Tom spielt seit 1984 in der MGA und hat während dieser Zeit sehr viel für die MGA getan. Es durfte auch nicht unerwähnt bleiben, dass er gerne nach seiner Tabakdose greift und schnupft. Für uns ist Tom ein Vorbild, da er schon so lange Musik macht. Stellt euch vor, schon 10x so lange wie wir! Wetten wir, dass er jetzt draussen gerade schnupft, während wir hier nach dem Konzert den Bericht schreiben?

„La sera sper il lag“ ist ein rätoromanisches Stück. Diese Sprache sprechen nur wenige in der Schweiz, dies haben wir bereits in der Schule gelernt. Bei „Festivo“ hat der Boden ganz fest vibriert. Im Bauch hat es ein Kribbeln ausgelöst wie im Europapark auf dem Piratenschiff. Viele Bläser mussten schwierige Teile alleine spielen, waren also so eine Art Solisten.

Das Stück „Autumn leaves“ hat uns ganz besonders gefallen, weil Andreas Schranz sein Solo auf dem Saxophon wunderschön gespielt hat. Auch gefallen hat uns dabei, dass man die Klarinetten ganz gut gehört hat. Dann kamen wir schon zum Schlussstück „Antarctica“. Das war cool. Barbara Walther hat Piccolo gespielt und Nicole Wüthrich hatte ein Solo.

Zum Schluss gab’s Blumen für den Dirigenten Enrico Calzaferri und Stefan Schärli, der durchs Programm geführt hatte. Dies war bereits das dritte Mal für ihn und hat schon etwas Traditionelles. Wir fanden ihn sehr lustig.

Das Publikum hatte, als das Programm durch war, noch nicht genug. Es folgten also zwei Zugaben im weihnachtlichen Stil. Als erstes „Hark! The herald angels sing“ und danach „The first noel“.

Alle haben beim Konzert gut mitgemacht und uns hat es sehr gut gefallen. Es war cool. Wir beide müssen noch weiter üben, dass wir auch mal ein solches Konzert spielen können. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

Chiara Parillo und Paulina Reber, Jungbläserinnen der MGA