Amerika

Am diesjährigen Unterhaltungskonzert nahmen wir die Zuhörer mit auf eine Reise nach Amerika. Zahlreiche Besucher strömten zu diesem Anlass in die Mehrzweckhalle Allmendingen und wurden mit dem Marsch Stars and Bars von Robert Jager begrüsst.
Nach diesem gelungenen Auftakt hisste Christoph Mischler schwungvoll die amerikanische Flagge und führte das Publikum wortgewandt durch das Konzertprogramm.
Mit Songs from the Catskills, komponiert von Johan de Meij, ging die Reise in die Catskill Mountains, einem Naturschutzgebiet im Bundesstaat New York. Das variationsreiche Stück kam bei den Zuhörern sehr gut an. Das darauffolgende, kürzere Werk hiess Popular Song und wurde geschrieben von William Walton. Mit ein paar Versen aus dem Songtext leitete Christoph Mischler die Zuhörer ins nächste Stück The Music-Makers über. Dies war auch schon die letzte musikalische Darbietung vor der Pause, in der man bei der diesjährigen Tombola nebst zahlreichen Preisen zwar keinen Oscar, dafür aber ein Goldvreneli gewinnen konnte.

Nach der Pause ging es wortwörtlich Schlag auf Schlag weiter mit der Basler Tagwacht, die die Tambouren unter der Leitung von Bernhard Rohrer zum Besten gaben. Der nächste Marsch war von Bernhard Rohrer zu Ehren von seinem Vater Martin Rohrer geschrieben worden und trägt deshalb den Titel Martin Rohrer Marsch. Nach dem Stück S’Brösmeli faszinierte die Truppe das Publikum nochmals mit ihrem Können, welches sie in Drumline Grooves so richtig zeigen konnten.

Danach übernahm wieder das Musikkorps und die musikalische Reise ging mit New York, New York weiter, dem berühmten Song von John Kander, dessen Melodien wahrscheinlich die meisten Besucher im Saal wiedererkannt haben. Mit den Klängen von Far and Away wurden die Zuhörer in den Bann der Geschichte eines Mannes gezogen, der nach Amerika auswanderte in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Weiter in der Filmmusik ging es mit Melodien von „Der Film 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood“, komponiert von John Williams. Mit dem fetzigen Medley Benny Goodman Memories wurde dann schliesslich die Stilrichtung gewechselt und die Zuhörer wurden von jazzigen Melodien mitgerissen. Zum Schluss des Unterhaltungskonzerts kamen sie auch noch in den Genuss des Militärmarschs The Stars and Stripes Forever. Nach begeistertem Applaus durfte die Zugabe natürlich nicht fehlen. Wir verabschiedeten uns mit dem südamerikanischen Stück Copacabana und zeigten sogar unser gesangliches Können mit Hello Dolly, was sehr gut ankam und das Konzert wunderbar abrundete.

Zurück von der Reise konnte man den Abend schliesslich noch an der MGA-Bar gemütlich ausklingen lassen…

Andreas Schranz, Selina Bühler